Star-Trek-Parodien

aus Memory Alpha, der freien deutschen Star-Trek-Datenbank

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In vielen verschiedenen Filmen und Serien wurde Star Trek in der einen oder anderen Art und Weise parodiert. Auf dieser Seite werden all diese Parodien aufgelistet.

Anspielungen und Referenzen auf Star Trek findest du hier
Anspielungen seitens Star Trek findest Du unter In-Joke.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Galaxy Quest

Das Schiff der Helden - die Protector
Das Schiff der Helden - die Protector

Galaxy Quest ist eine Star-Trek-Parodie in Spielfilmlänge. Hauptfiguren sind die Darsteller einer längst abgesetzten Science-Fiction-Serie mit dem Titel "Galaxy Quest" (in Anlehnung an die Originalserie "Raumschiff Enterprise"). Die Serie handelte von den Abenteuern des Raumschiffs "NSEA Protector (NTE-3120)" (als Parodie auf die USS Enterprise; die Abkürzung NTE steht dabei für not the Enterprise) in den Weiten des Weltalls.

Die Schauspieler selbst konnten nach dem Erfolg der Serie kaum andere erfolgreiche Projekte starten, sodass sie sich hauptsächlich mit Auftritten auf Conventions und in Werbespots über Wasser halten. Eines Tages tauchen Außerirdische auf, die die TV-Serie für historische Dokumente halten und die Hilfe der "Crew" im Kampf gegen eine Besatzungsmacht benötigen. Die Akteure halten dies für ein weiteres Engagement dieser Art und willigen ein. In einem nach dem Vorbild der Serie geschaffenen realen NSEA Protector haben sie sich nun den wahren Gefahren des Weltalls zu stellen.

Die Figuren und ihre Vorbilder
  • Jason Nesmith alias Commander Peter Quincy Taggart – gespielt von Tim Allen (Captain Kirk)
  • Gwen deMarco alias Lieutenant Tawny Madison – gespielt von Sigourney Weaver (Uhura)
  • Alexander Dane alias Doktor Lazarus – gespielt von Alan Rickman (Mischung aus Spock, Dr. McCoy und Worf)
  • Fred Kwan alias Tech Sergeant Chen – gespielt von Tony Shalhoub (Scotty)
  • Tommy Webber alias Lieutenant Laredo – gespielt von Daryl Mitchell (Fähnrich Wesley Crusher)
  • Guy Fleegman, ein namenloser Crewman – gespielt von Sam Rockwell (teilte in der Serie das Schicksal zahlloser Redshirts)
  • Brandon Wheeger, ein Fan der Serie – gespielt von Justin Long (Trekkie)

Zum Teil haben die Darsteller, insbesondere Alexander Dane, schwer mit ihrem Image als Galaxy-Quest-Darsteller zu kämpfen. Zum Ende des Films schließen sie jedoch größtenteils ihren Frieden mit der Serie, vor allem weil die Darsteller allesamt nach dem spektakulären Auftritt auf einer Convention, welcher aus der relativ zielgenauen Notlandung mit einem Teil der nachgebauten Protector besteht, eine Wiederaufnahme der Serie erreichen können.

Matt Winston hat in diesem Film eine kleine Nebenrolle als außerirdischer Techniker.

[Bearbeiten] In Living Color

In der Sketch-Serie In Living Color des US-Senders FOX gab es mehrere Sketche, die Star Trek parodierten.

The Wrath of Farrakhan
Die von einem anglo-amerikanischen Captain (Jim Carrey) geführte Enterprise wird von Führer der "Nation of Islam" (gespielt vom Calypso-Sänger Louis Farrakhan) geentert. Zuerst überzeugt der Prediger Kommunikationsoffizier Uhura, anschließend fragt er Steuermann Sulu, wer auf dem Schiff für die Wäscherei zuständig ist. Sogar Mister Spock stellt sich auf die Seite von Farrakhan. Nach einem kurzen Dialog zwischen dem Captain und Spock, bleibt dem Captain nichts anderes übrig als die Brücke zu verlassen. Die Enterprise unter dem Kommando von Farrakhan setzt Kurs auf das nächstgelegene Restaurant.
Dialoge
  • Captain: "What are we going to do?" ("Was werden wir machen?")
    Spock: "What do you mean ... we? ... Caucazoid?" ("Was meinst du ... wir?")
  • Captain: "Spock, are you out of your Vulcan mind?"
  • Spock: "... and I'm a better director than you."
Star Trek VII - The Really Last Voyage
Die Enterprise beendet die 25 Jahre dauernde Fünf-Jahres-Mission. Das Schiff hat gerade die Romulanische Galaxie verlassen und wird von einem möglicherweise feindlichen Schiff verfolgt. Nachdem der Captain (gespielt von Jim Carrey) sein Logbucheintrag diktiert hat begibt er sich mit seiner Gehhilfe zu Steuermann Sulu. Der Captain warnt noch vor einem Asteroiden, doch Sulu weicht nicht aus.
  • Captain: "My god Sulu, are you blind?"
    Sulu: "Well, meagerly I am. But in this galaxy I am allowed to drive to work and back."
Als das Schiff das Feuer eröffnet, erleidet Sulu kurz einen Herzinfarkt und muss vom Captain mit Elektroshocks reanimiert werden. Beim Feuergefecht bricht sich außerdem Spock das Bein, weswegen Pille auf die Brücke gerufen wird und ein Skelett im Rollstuhl reinrollt – in Anlehnung an den englischen Spitznamen "Bones", was übersetzt eigentlich "Knochen" heißt. Kurz darauf wird das Schiff geentert und eine Krankenschwester mit zwei Pflegern betritt die Brücke, um die gesamte Crew zurück in die Sunnyside Retirement Colony zu bringen, wo sie zum Bingo-Abend erwartet werden.
Why Star Trek - Next Generation Black Characters?

[Bearbeiten] Muppet Show

Schweine Im Weltall
Eine der ersten Star-Trek-Parodien überhaupt, die später häufig zitiert wird.

[Bearbeiten] Roddenberry on Patrol

Roddenberry on Patrol ist ein ca. 20minütiger Film, welcher Gene Roddenberrys Leben karikiert, der als "Officer Spacemen" verschriehene Straßenpolizist auf seinem Weg "Star Trek" zu erfinden. Im Film treten viele der Darsteller aus den Serien "Star Trek" und "Star Trek: Voyager" auf.

Der Film enthält dabei eine Vielzahl von Anspielungen, Originaldialogen und Wortspielen, die auf Namen von Charakteren und Begriffen beruhen. So wird die ursprüngliche Idee von Star Trek von einem Mr. Gorn abgelehnt, Nichelle Nichols summt bei der Arbeit als dessen Sekretärin Grace die Titelmelodie. Walter Koenig übernimmt die Rolle von Roddenberrys Vermieter Mr. Lofcheck. Am Straßenrand verpasst Roddenberry einem Mr. Scott einen Strafzettel, der verzweifelt versucht seinen liegengebliebenen Wagen zu reparieren. Robert Picardo als der Doktor darf die Zeilen He's dead und He's still dead sprechen.

[Bearbeiten] Sinnlos im Weltraum

Sinnlos im Weltraum (kurz SiW) ist eine Neusynchronisation einiger TNG-Episoden:

Episodenliste
Episodentitel Länge Deutscher Originaltitel Entstehungszeit
Damit fing der Wahnsinn an … 02:05 Der Pakt mit dem Teufel 1994
Zeitsprung mit Q 42:44 Zeitsprung mit Q 1994-95
Illusion oder Wirklichkeit 34:35 Illusion oder Wirklichkeit 1995
Versuchskaninchen 42:52 Versuchskaninchen 1995
Noch einmal Daniel 09:08 Noch einmal Q 1995
Der Überläufer (Remulaner) 17:17 Der Überläufer 1995
Darmok 43:01 Darmok 1995
Segelohr 03:13 Das Loch im Weltraum 1997
Auf schmalem Grad 05:48 Auf schmalem Grat 1996 oder '97
Schaukelpferd 01:56 Der Rachefeldzug 1996
Planet der Klone 44:15 Der Planet der Klone 1996
Das fehlende Fragment 42:38 Das fehlende Fragment 1996-97

Hier noch eine Seite zum Download aller Folgen: [1]

[Bearbeiten] Spaceballs

Der Held Lone Starr betäubt eine Wache mit dem vulkanischen Nackengriff, setzt diesen jedoch zuerst falsch an. Die Wache erklärt ihm, wie man den Griff richtig anwendet.

[Bearbeiten] Star Wreck

Star Wreck ist eine Parodie auf Star Trek, 1992 als Animationsfilm erschienen, ab Teil 4 1/2 wurden aber echte Schauspieler eingesetzt. Der sechste Teil, Star Wreck: In the Pirkinning, ist ein Film in Spielfilmlänge und ist bislang der populärste finnische Film überhaupt. Der Film darf von der offiziellen Website kostenlos heruntergelanden werden und parodiert vorrangig Star Trek IV, TNG und Babylon 5. Der Film ist in finnischer Sprache, deutsche und englische Untertitel sind allerdings vorhanden.

[Bearbeiten] Traumschiff Surprise: Periode 1

Star Trek-Schiffe parodiert: Die Surprise
Star Trek-Schiffe parodiert: Die Surprise

Im Kinofilm, der aus der Parodie "Unser Traumschiff" entstand, ist die Crew der Surprise (wie auch oft in den Star Trek-Serien), die einzige Besatzung, welche die Rettung der bekannten Zivilisation bewerkstelligen kann. Auch das Modell der Surprise erinnert besoders von oben gesehen stark an die USS Voyager, allerdings auch an ein männliches Geschlechtsorgan (sollte man nur so erwähnen). Allerdings ist der Film keine reine Parodie auf Star Trek, sondern enthält mindestens ebensoviele Referenzen auf die Kinoreihe "Star Wars".

Die Figuren und ihre Vorbilder
  • Captain Jürgen Thorsten Kork. - gespielt von Christian Tramitz (James T. Kirk)
  • Mr. Spuck (Spezies: Vulcanette). - gespielt von Michael "Bully" Herbig (Mr. Spock)
  • Schrotty - gespielt von Rick Kavanian. (Scotty)
  • Die Pulle - gespielt von Rick Kavanian. (Pille)
  • Popowitsch - gespielt von Anton Figl. (Pavel Chekov)
  • Mr. Nasi - gespielt von Maverick Queck. (Hikaru Sulu)
  • Fräulein Bora-Bora - gespielt von Stacia Widmer. (Uhura)

[Bearbeiten] Unser Traumschiff

Eine Parodie der Bullyparade, in der die Darsteller Christian Tramitz, Michael Herbig und Rick Kavanian in 5-Minuten-Spots lustiges Alltagsgeschichten einer schwulen Führungscrew (Captain Kork, Commander Spuck, Schrotti und die Pulle).

Diese Parodie erfreute sich großer Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Gastauftritte, zum Beispiel von Stefan Raab, Herbert Feuerstein und dem verstorbenen Rudolph Moshammer, und der Tatsache, dass der Kult "Star Trek" mächtig durch den Kakao gezogen wurde.

Als Schiffsmodell wurden an einem Modell der ursprünglichen Enterprise Stützräder und ein Propeller befestigt.

[Bearbeiten] Quellen

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